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Kaminmontage selbst gemacht

Durch modernste Verbrennungstechnik erfüllen die Kaminöfen von Rotheigner die aktuell strengsten Abgasnormen. Eine spezielle Scheibenhinterlüftung vermindert Rußablagerungen auf der großen Sichtscheibe. Die erzeugte Wärme wird als gesunde Strahlungswärme über die Frontscheibe und als Konvektionswärme über die Lüftungs-
schlitze an den Aufstellraum abgegeben. Damit Sie diese Vorteile in vollem Umfang nutzen können, ist es jedoch erforderlich, dass auch der Schornstein als „Motor“ des Systems für die Feuerstätte Ihrer Wahl geeignet ist. Denn, wenn Schornstein und Feuerstätte nicht optimal zusammen passen, ist eine einwandfreie Funktion der Feuerstätte nicht möglich und kann u. a. eine mangelhafte Verbrennung und / oder das Verrußen der Sichtscheibe zur Folge haben. Grundsätzlich bedarf der Anschluss einer Feuerstätte der vorherigen Prüfung und Zustimmung des zuständigen Schornsteinfegermeisters. Dieser überprüft unter anderem, ob der Schornstein für die ausgewählte Feuerstätte geeignet ist, ob die Vorschriften von Feuerungsverordnung und Bauordnung sowie die Immissionsschutzbestimmungen eingehalten werden.

Die technischen Daten der ausgewählten Feuerstätte sind dabei unbedingt zu berücksichtigen. In Häusern mit unterdruckerzeugenden Lüftungsanlagen dürfen nur raumluftunabhängige Feuerstätten oder raumluftabhängige Feuerstätten mit geprüften Sicherheitsdruckwächtern eingesetzt werden. Wir empfehlen vor Beginn aller Maßnahmen eine Beurteilung sowohl durch den Schornsteinfegermeister als auch durch den Lüftungsanlagenbauer vornehmen zu lassen.

Bei einem Kaminofen mit Wasserwärmetauscher zum Anschluss an die Zentralheizungsanlage sollten zuvor alle erforderlichen Maßnahmen zusammen mit einer Heizungsfachfirma abgestimmt werden. Nach dem Aufbau der Feuerstätte muss diese vor Inbetriebnahme vom zuständigen Schornsteinfegermeister abgenommen werden!